Ob Geplauder oder ein Vortrag vor einer Gruppe – ob überhaupt das verstanden wird, was wir sagen, das hängt davon ab, ob wir akustisch und inhaltlich verständlich reden.
1. Akustisch verständlich
Wir müssen zunächst laut genug sprechen, damit die andern uns hören können. Die Wörter sind deutlich auszusprechen. Dann darf es nicht zu schnell und nicht zu langsam sein. Das sind die Mindestvoraussetzungen.
2. Die vier inhaltlichen Verständlichmacher
Schwieriger wird es mit den inhaltlichen Faktoren. Hier können vier unterschieden werden:
a) Struktur
Zunächst ist es gut, wenn wir strukturieren. Ein Erlebnis können wir chronologisch erzählen. Etwas Fachliches sollte einer Systematik folgen, welche wir zur Einleitung vorstellen.
b) Einfachheit
Die Begriffe sollten alle kennen oder wir müssen sie klären. Die Sätze sollten kurz sein.
c) Kürze, Prägnanz
Die Länge der Darstellung muss angemessen sein. Es darf weder zu weitschweifig sein noch zu kurz und knapp. Es sollte genug Zeit sein für:
c) Stimulanz
Beispiel, Vergleiche, Schaubilder, Videosequenzen sollten das Gesagte veranschaulichen.
Die Gliederung auf einem die ganze Zeit sichtbarem Chart ist eine Hilfe. Auch wenn Sie jemandem etwas erklären, sollten Sie dazu etwas schreiben oder aufzeichnen, wie z. B.
Verständlichkeit
Akustisch Inhaltlich
Laut, deutlich Struktur, Einfachheit
Nicht zu schnell Kürze, Stimulanz
Wenn Sie diese Regeln befolgen, können Sie eher davon ausgehen, dass die andern Sie verstehen.
Aber gehen Sie auch davon aus, dass viele ihren eigenen Gedanken nachhängen, abgelenkt sind, selbst eigentlich was dazu sagen wollen.
Deshalb empfehle ich, in einer Zusammenfassung zum Schluss das Wichtigste zu wiederholen.
Achten Sie also darauf, dass alle Sie akustisch verstehen können, dass Sie in einer klaren Struktur, einfach und mit Beispielen ohne abzuschweifen sprechen.

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